2016

Birgit Dallinger referierte beim Förderverein Landesgartenschau Mosbach über den Umgang mit giftigen Pflanzen - Rhein-Neckar-Zeitung Mosbach - Oktober 2016 - von Dorothee Lindenberg.

Kann man mit Giftpflanzen leben? Überhaupt nicht, sagen die einen und wollen alles, was irgendwie giftige Inhaltsstoffe enthält, aus dem Umfeld von Kindergärten, Schulen und Co. ausschließen. Auf Erziehung zur Vorsicht, setzt dagegen Birgit Dallinger und weiß viele Naturfreunde und Befürworter einer Pflanzenvielfalt hinter sich.

'Die Dosis macht das Gift', bestätigt die passonierte Landschaftsarchitektin den Arzt und Philosophen Paracelsus und fordert eine kindgerechte Pflanzenaufklärung. Dass von 'Bauchwehbeeren' die Finger gelassen werden müsse, sei schon den Kleinsten vermittelbar.

Am Donnerstagabend beendete der Förderverein LGS seine diesjährige Veranstaltungsreihe mit einem Referat über den Umgang mit Giftpflanzen. Etwa 30 Exemplare aus Wald, Wiese, Gemüsebeet und Topf stellte Dallinger in gut einstündigem Vortrag vor, bestätigte Bekanntes, ergänzte Überliefertes und überraschte mit Neuem.

Bekannt war, dass Goldregen, Pfaffenhütchen, Stechapfel und Seidelbast an Spielplätzen nichts verloren haben, weil schon einige Beeren oder Samen für Kinder tödlich sein können. ... weiterlesen

Förderverein Landesgartenschau lud zum Vortrag über Pflanzen aus der Urlaubswelt ein - Rhein-Neckar-Zeitung Mosbach - September 2016 - von Dorothee Lindenberg.

Noch einmal richtig Sonnenstrahlen gesammelt hatten nach Ansicht von Vereinsvorsitzender Birgit Dallinger die Mittelmeerschönheiten vor ihrem großen Auftritt. Am vielleicht letzten warmen Spätsommerabend präsentierten sie sich im Gartencenter Gerhard Volk in Neckarzimmern einem etwa 35 Kopf starken pflanzenerfahrenen Publikum in Bestform.

Eigens angereist war Nicole Volk, die 90 Minuten lang im elterlichen Betrieb über die Befindlichkeiten der Einwanderer referierte und gut 20 Pflanzen aus der Urlaubswelt vorstellte. Aber wenn auch Oleander, Olivenbaum, Mönchspfeffer und Co. sich auf klimatische Veränderungen eingestellt hätten, seien sie doch nicht heimisch, so die Fachfrau. ... weiterlesen

Lichterfest zum Mosbacher Sommer-Auftakt fand viele Besucher - aus der Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 164 vom Montag, 18. Juli 2016 - von Peter Lahr.

'Ich liebe diese Tage', klang aus den Boxen von DJ Kalaus an der Seebühne. Damit gab er ein inoffizielles Motto für das zweite 'neue' Lichterfest vor, das am Samstagabend 'ganz offiziell' den 31. 'Mosbacher Sommer' eröffnete. 'Schön, dass ihr alle gekommen seid', begrüßten Lea, Judith und Fabian vom Jugendgemeinderat die Gäste, die in größerer Zahl in den LGS-Park strömten. Das entspannte Fest für alle Generationen begann mit einer schwungvollen 'Kinderpolka'.

Ein Dutzend Elevinnen der Ballettschule Gundula Kretschmar-Klein ertanzte sich den ersten Bühnen-Applaus. Ihnen folgte die Hip-Hop-Gruppe 'Stacxs' von der Tanzschule 'Tängo', die sich jüngst für die WM in Glasgow qualifizierte. 'Der unvermeidliche Augenblick ist gekommen, die Eröffnung des 31. 'Mosbacher Sommers', der gerade noch rechtzeitig gekommen ist', erklärte OB Michael Jann. 'Es hatte den Anschein, dass alle Mosbacher nur auf eine Neuauflage des Lichterfests gewartet haben', bedankte er sich bei den Organisatoren, den ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, die mit ihrer Spende an den LGS-Förderverein die Illumination des Parks ermöglichten. Wegen des riesigen organisatorischen Aufwands finde das Lichterfest künftig im Zwei-Jahres-Turnus statt.

'Woher kommst Du? Wo sind deine Wurzeln?'. Diese beiden Fragen konnten die Gäste bei der gut besuchten 'Preview' des Kunstvereins im Alten Schlachthaus interaktiv beantworten, ehe sie weiter schwärmten, um die Wiese mit Teelicht-Motiven zu begutachten.

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Foto: Zum Publikumsmagneten des zweiten 'neuen' Lichterfests entwickelte sich der Stadtgarten-Rasen. Hier wetteiferten fünf Teams um den Publikumspreis. Am Ende flogen die 'wunderbaren Schmetterlinge' der Wilhelm-Stern-Schule der starken Konkurrenz davon. OB Michael Jann eröffnete am Abend auf der Seebühne den 31. 'Mosbacher Sommer' - Foto: Peter Lahr

'Wir sind alle Kinder einer Welt', nahm der Kommunale Kindergarten die Spur des Kunstvereins wieder auf. ... weiterlesen

Förderverein Landesgartenschau besuchte ausgewählte Privatgärten im Elsass - aus der Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 146 vom 27. Juni 2016 - von Dorothee Lindenberg.

'Wenn ich das sehe, fühle ich mich im Himmel', schwärmt Michel Erard zufrieden. Zusammen mit Ehefrau Jacqueline kultiviert der pensonierte Arzt im elsässischen Marckolsheim auf etwa einem Hektar botanische Raritäten wie gelbblättriges Efeu, schlitzblättrige Buche und Zimtahorn. Seine eigentlichen 'Kinder' aber sind die Taglilien, die Monsieur Erard mit Leidenschaft züchtet und auch verkauft.

Der ansonsten eher einfach gehaltene Wolkengarten 'Jardin dans les nuagles' bildete den Abschluss einer 'Tour d'Alsace', die der LGS-Förderverein Mosbach unternahm. Unter fachkundiger Führung der Vereinsvorsitzenden Birgit Dallinger erkundeten rund 45 interessierte Gartenliebhaber vier Privatgärten im benachbarte Elsass.

Gruppenbild

Foto: privat - Die Reisegruppe im Hof von Pierrette Kieny in Dieboldsheim

Mit dem Hausbau 1976 hat alles angefangen. Seitdem haben Marguerite und Michel Goetz den im englischen Stil angelegten 'Jardin de Marguerite' in Plobsheim in ein harmonisch-poetisches Paradies verwandelt. 'Peu à peu' gewachsen ist der mittlerweile 5000 Quadratmeter große Garten, der in Themen- und Farbbereiche gegliedert ist. ... weiterlesen

LGS-Förderverein lud zum Vortrag über biologisches Gärtnern ein - aus der Rhein-Neckar-Zeitung Nr. 106 vom 9. Mai 2016 - von Dorothee Lindenberg.

'Bio' geht dem Osorna-Fachmann Ratz längst nicht weit genug. Seit über 80 Jahren stellt das Unternehmen mit anthroposophischen Wurzeln und Familientradition Naturprodukte für Bodenverbesserung und Düngung her und setzt auf naturnahe pflanzliche und tierische Rohstoffe. Diese seien notwendig, wollten Hobbygärtner und Pflanzenspezialisten auf Erfolge im Beet und Garten, auf Spiel- und Sportplätzen verweisen.
Detailliert ging Karsten Ratz auf die jeweiligen Beddürfnisse ein, zeigte, dass außer Sonne, Licht, Wasser, Luft und gut einer Milliarde Klein- und Kleinstlebewesen dazu  nichts weiter nötig sei.

Allerdings brauchen diese kleinen 'Helfer' manchmal selber Hilfe, sei es zum Anschub oder zur Düngung. Um darüber zu informieren, wie , wann und in welchen Mengen diese zu erfolgen haben, war er nach Mosbach gekommen und berichtete auf Einladung des Fördervereins Landesgartenschau im Rathaussaal über gelingende Pflanzenpracht.

Dabei wurde klar, dass Ratz nicht nur müde Böden munter macht; auch die etwa 45 anwesenden Gartenliebhaber lebten zunehmend auf und stellten Fragen. ... weiterlesen